Umstrukturierung
25.05.2012

Stellenabbau bei Siemens und Eon

Die deutschen Großkonzerne Eon und Siemens verkünden Pläne zum Stellenabbau. Insgesamt sollen 1.700 Beschäftige gehen. Beide Unternehmen befinden sich in einer Umstrukturierung.

Siemens-Chef Peter Löscher wollte „konsequent und zügig durchgreifen“, nachdem die Zahlen für das erste Quartal 2012 für den Bereich Stromübertragung auf dem Tisch waren. Fast 170 Millionen Euro Verlust verzeichnete die Konzernabteilung Power Transmission. Jetzt ist klar was das heißt: Gut ein Drittel der 1.600 Stellen soll ab Januar 2013 abgebaut werden.

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Nach Konzernangaben ist der Standort Nürnberg am stärksten betroffen. 400 der 1.000 Beschäftigten müssen gehen, 80 Zeitverträge seien nicht mehr verlängert worden. In den Werken Kirchheim und Dresden gehen weitere 90 Arbeitsplätze verloren.

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Auch der Düsseldorfer Energieriese Eon befindet sich in einer großen Umstrukturierung. Der Konzern plant jede dritte Stelle in seinem Personal- und Rechnungswesen zu streichen und mehrere hundert Jobs nach Rumänien auszulagern. Rund 1.200 der insgesamt 3.700 Arbeitsplätze sollen bis 2015 abgebaut werden, wie Eon gestern mitteilte. Arbeitnehmervertreter kündigten bereits Widerstand gegeben die Pläne an. Vorstandschef Johannes Teyssen hat diese Einschnitte bereits Ende 2011 angekündigt, weltweit sollen 11.000 der rund 80.000 Arbeitsplätze wegfallen.

Niels Hendrik Petersen
Keywords:
Personalie | Energiemanager | Eon
Ressorts:
Markets

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