Ökostromspeicher
25.04.2013

Strabag plant Pumpspeicher in Deutschand

Der österreichische Baukonzern will ein Pumpspeicherkraftwerk in Thüringen bauen. Kostenpunkt: bis zu 750 Millionen Euro. In etwa zehn Jahren könnte der Speicher ans Netz gehen.

Die Strabag-Gruppe aus Wien plant den Bau eines Wasserspeicherkraftwerks in Thüringen. Zur Debatte stehen Standorte in Ellrich (Nordhausen) und Leutenberg (Landkreis Saalfeld-Rudolstadt). Das verkündete Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD). 

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Der Umbau der Energieversorgung in Deutschland ist ohne leistungsfähige Stromspeicher undenkbar. Pumpspeicherkraftwerke gelten dabei als effizienteste Lösung, um fluktuierenden Ökostrom aus Wind und Sonne zu konservieren. Allerdings gibt es dafür nur noch wenige geologisch geeignete Gebiete in Deutschland. Nach aktuellen Planungen könnte am Standort Ellrich ein Speicher mit einer installierten Leistung von 640 Megawatt, in Leutenberg einer mit 380 Megawatt entstehen. Letzter könnte mehr als eine halbe Million Haushalte sechs Stunden lang mit Strom versorgen. 

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Die Investitionen liegen demnach für den größeren Standort bei mehr als 750 Millionen Euro, bei der kleineren Lösung bei 450 Millionen Euro. Auch die Einwohnen sollen frühzeitig über das Projekt informiert werden, verkündete Strabag-Manager Martin Ullrich. Die Fertigstellung dauert allerdings noch: „Wenn wir von einer rund vierjährigen Planfeststellungsphase und fünf Jahren Bauzeit ausgehen, könnte das Wasserspeicherkraftwerk 2021 ans Netz gehen“, so Ullrich.

 

nhp
Keywords:
Strabag | Pumpspeicher | Wasskraft | Stromspeicher
Ressorts:
Finance | Technology

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