Bereits am Montag sind im chinesischen Werk der Wechselrichtersparte des Schweizer Technikkonzerns ABB 500 Arbeiter in den Streik getreten, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Die Arbeiter in der Wirtschaftsmetropole Shenzhen fordern unter anderem eine bessere soziale Absicherung. 

Die ABB-Tochter Power-One ist nach eigenen Angaben der zweitgrößte Hersteller für Wechselrichter, nach dem Kasseler Unternehmen SMA. Mitte vegangenen Jahres hatte der Schweizer Technikriese das Unternehmen mit Stammsitz in Kalifornien für eine Milliarde US-Dollar übernommen. 

Laut Reuters nahmen in Chinas Produktionszentren die Arbeiternehmerproteste in den vergangenen Monaten zu. Die Unternehmen geraten dort wegen des rückläufigen Wirtschaftswachstums und steigenden Kosten unter Druck. Erst im April streikten 40.000 Arbeiter in den Turnschuh-Fabriken von Yue Yuen Industrial. Das Unternehmen produziert für Marken wie Adidas und Nike.

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