EEX
14.01.2014

Strombörse floriert

Strom- und Gashandel nahmen an der Leipziger Energiebörse EEX im vergangenen Jahr deutlich zu. Das Geschäft mit Verschmutzungsrechten lag mehr als drei Mal so hoch wie noch 2012.

Der Börsenstromhandel an der European Energy Exchange (EEX) nahm im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2012 deutlich zu. Am Kernmarkt der EEX, dem Terminmarkt, steigerte sich das Geschäft um 36 Prozent auf 1.264 Terawattstunden (TWh). Dabei wuchsen die gehandelten Strommengen sowohl an der Börse (+48 Prozent auf 681,3 TWh) ebenso wie in bilateral geschlossenen Geschäften, die an der EEX zum Clearing registriert wurden (+24 Prozent auf 582,6 TWh). Am gesamten deutschen Strommarkt erreicht die Leipziger Börse damit einen Anteil von 20 Prozent, im Jahr 2012 waren es noch 15 Prozent.

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Im Erdgashandel stieg das Geschäftsvolumen der EEX im Jahr 2013 um 46 Prozent auf 110 TWh (2012: 75,5 TWh). Dabei florierte der kurzfristige Gashandel mit über 80 TWh (2012: 36 TWh), während der Terminmarkt hingegen um über ein Viertel auf knapp 30 TWh einbrach. Über die Kooperation PEGAS mit dem französischen Partner Powernext bietet die EEX seit 2013 Marktteilnehmern Zugang zu allen Gashandelsprodukten beider Börsen.

An den EEX-Märkten für Emissionsrechte stieg das Gesamtvolumen auf 850 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid (CO2) mehr als verdreifacht. Ein Großteil stammt aus Primärmarktauktionen, die die EEX unter anderem im Auftrag der EU-Kommission und von EU-Mitgliedsstaaten durchführte.

Daniel Seeger
Keywords:
EEX | Strombörse
Ressorts:
Finance | Markets

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