Energiekosten
06.12.2012

Strompreis für Unternehmen steigt

Aurubis
Ein Großverbraucher: Das Hamburger Werk von Aurubis.

Energie wird nicht nur für die privaten Haushalte deutlich teurer. Auch Unternehmen und andere, die ihren Strompreis verhandeln können, müssen tiefer in die Tasche greifen.

Der durchschnittliche Strompreis lag im Jahr 2011 bei 11,57 Cent je Kilowattstunde. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, beträgt der Preisanstieg (Grenzpreis) damit 8,5 Prozent gegenüber 2010 – damals betrug er 10,66 Cent je Kilowattstunde. Für private Verbraucher in Deutschland liegt der Strompreis derzeit bei rund 25 Cent pro Kilowattstunde, ab 2013 wird er auf gut 28 Cent steigen. 

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Dieser durchschnittliche Grenzpreis ergibt sich aus den Erlösen der Versorger für Sondervertragskunden. Dazu zählen Großkunden wie Unternehmen, die ihren Strompreis mit dem Versorger verhandeln. Dieser Grenzpreis dient auch als Grundlage zur Berechnung der Konzessionsabgaben. Geld, das die Energieversorger den Gemeinden zahlen, für das Recht die Verbraucher zu versorgen und die öffentliche Infrastruktur zu nutzen. Zum Vergleich: Unternehmen in Frankreich zahlen 5,6 Cent pro Kilowattstunde, US-Firmen rund 5 Cent. 

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Niels Hendrik Petersen
Keywords:
Strompreis | Energieversorger | Sondervertragskunden
Ressorts:
Finance | Markets

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