Energiewende
02.09.2015

Studie: EEG-Umlage wird weiter steigen

fotos: flickr, CC, Ed Suominen, Jeremy Levine

Bundesregierung liegt zudem bei der Reduzierung des Ausstoßes von klimaschädlichem CO2 weit hinter ihren Zielen.

 

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Die EEG-Umlage dürfte in den kommenden acht Jahren weiter steigen. Das zeigt der halbjährliche Energiewende-Index Deutschland 2020 der Unternehmensberatung McKinsey, der sich unter anderem auf Prognosen des Think Tanks Agora Energiewende stützt. Demnach könnte die Umlage – vor allem getrieben durch den Offshore-Wind-Ausbau – von heute 6,17 Cent pro Kilowattstunde (kWh) bis 2012 auf 7,0 bis 8,0 Cent pro kWh steigen.

Auch bei den Zielen zur Reduktion klimaschädlicher Treibhausgase hinkt die Bundesregierung hinterher. Um die im Koalitionsvertrag festgelegten Ziele bis 2020 zu erreichen, müssten laut McKinsey-Studie noch 181 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. „Um dieses Ziel für 2020 zu erreichen, müssten sich ab sofort die durchschnittlichen jährlichen CO2-Minderungsraten gegenüber dem Zeitraum 2000 bis 2014 in etwa vervierfachen", sagt McKinsey-Direktor Thomas Vahlenkamp, der den Index entwickelt hat.

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Jana Kugoth
Keywords:
Studie | McKinsey | EEG-Umlage | CO2-Emissionen | Bundesregierung | Energiewende
Ressorts:
Governance | Community

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