Strommarkt
30.06.2015

Studie: Europäischer Strommarkt würde Energiekosten senken

foto_ 50 Hertz

Eine Prognos-Studie für den Weltklimarat empfiehlt regionale Kooperationen.

 

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Die Analyse bezieht 15 Länder ein. Der Ausbau des Stromhandels über die Grenzen hinweg führt laut Prognos zu  einer Senkung der Residuallast (zu deckende Last minus Beitrag der Erneuerbaren) um 15 bis 50 Gigawatt im Jahre 2030. Folglich müsste weniger Kraftwerksleistung vorgehalten werden, die Kosten würden sinken.

Zudem würden sich die Zeiträume mit Überkapazitäten in einem starken Netz reduzieren.

Um die Potenziale eines grenzüberschreitenden Strommarktes zu heben, empfiehlt die Studie kurzfristige regionale Kooperationen. Eine entsprechende Vereinbarung habe Deutschland am 8. Juni mit elf europäischen Partner unterzeichnet, sagte der Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Rainer Baake (Grüne) bei der Vorstellung der Studie. Hiermit sei dem zuständigen EU-Kommissar auf dem Weg zu einer europäischen Energieunion bereits der „Ball auf dem Elfmeterpunkt“ gelegt worden.

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Baake kündigte zudem die an, in Kürze das Weißbuch zum Strommarkt 2.0 zu veröffentlichen.

 

 

Jana Kugoth
Keywords:
Strommarkt | Europa | Weltenergierat | Prognos | Rainer Baake
Ressorts:
Governance | Markets

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