Fossile
12.03.2015

Studie legt Kohle-Ausstieg nahe

foto: deposit

Noch stammt jede vierte Kilowattstunde Strom aus Kohlekraftwerken; Frankfurter Beratungsagentur empfiehlt Abwicklung nach Vorbild des Atom-Ausstiegs.

Nach Angaben des Deutschen Braunkohlen-Industrie-Vereins (DEBRIV) stammen zwölf Prozent der in Deutschland verbrauchten Energie aus Braunkohle. Insgesamt produzierten die Meiler im Jahr 2014 156 Milliarden Kilowattstunden Strom, womit etwa 25 Prozent des Stroms aus Braunkohle erzeugt wurde.

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Die internationale Beratungsagentur Arthur D. Little mit Sitz in Frankfurt a.M. stellt in einer druckfrischen Studie heraus: Braunkohle könne mit Blick auf die Energiewende jedoch nur eine vorübergehende Lösung sein. Die Beratungsagentur empfiehlt einen Ausstieg nach Vorbild des Atom-Ausstiegs. Dieser werde jedoch nicht vor dem Jahr 2030 zu realisieren sein. Die Studie können Sie hier einsehen.

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Indes lehnen 54 Prozent der Deutschen ein Abschalten der Kohlekraftwerke ab. So das Ergebnis einer aktuellen Umfrage vom Erfurter Meinungsforschungsinstitut Insa Consulere. Grund dafür sei die Angst vor wachsender Energie-Abhängigkeit von Russland vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise.

Jana Kugoth
Keywords:
Braunkohle | Deutsche Braunkohle Industrie | Arthur D. Little | Insa Consulere
Ressorts:
Governance | Markets

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