Private Haushalte decken ihren Energiebedarf für Wärme, Strom und Pkw-Nutzung zunehmend durch erneuerbare Energien. Deren Anteil ist 2013 auf 12,9 Prozent gestiegen – ein Anstieg um 0,8 Prozentpunkte gegenüber 2010. Das ist das Ergebnis einer Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) und des Meinungsforschungsinstituts Forsa.

Die Studie mit rund 8.500 Haushalten weist den Anteil der alternativen Energieträger Holzbrickets und -stücke, Pellets, Solarwärme, Photovoltaik und Wärmepumpen am gesamten Energieverbrauch von Privathaushalten aus.  

Laut Studie hatten etwa elf Prozent aller Haushalte Anfang 2014 einen Solarkollektor; doppelt so viele wie noch 2006. Auch die Anzahl installierter Photovoltaikanlagen stieg von 2006 bis 2014 um 4,7 Prozentpunkte an. Studienleiter Professor Manuel Frondel vom RWI prognostiziert: „Der Trend zu mehr Photovoltaikanlagen und Solarkollektoren bei Privathaushalten wird sich fortsetzen.“

 

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