Kombikraftwerk
22.04.2013

Studie: Solar- und Windanlagen ergänzen sich gut

Fotomontage: Tom Baerwald, Solarpraxis
Ein besseres Paar als vermutet: PV- und Windanlagen.

Solaranlagen unter Windrädern? Laut einer aktuellen Studie eine gute Lösung. Aus zwei Quellen läßt sich demnach gleichmäßiger Strom einspeisen.

Eine gute Nachricht für die Ökobranche: Solar- und Windkraftanlagen ergänzen sich besser als angenommen. Verschattungsverluste durch Windräder sind für PV-Anlagen geringer als vermutet. Das ist das Ergebnis einer Studie des Reiner Lemoine Instituts in Zusammenarbeit mit Solarpraxis. Demnach verdoppelt sich die Stromausbeute auf derselben Fläche, wenn Wind- und Photovoltaikanlagen kombiniert werden. 

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Die Schatten von Windanlagen galten bisher als ein großes Problem. Laut der neuen Untersuchung liegen die Verschattungsverluste durch die Windtürme unter zwei Prozent. Die Kombination der beiden fluktuierenden Energieerzeuger habe zudem positive Auswirkungen auf die Netzstabilität, da Windkraft und Photovoltaik gemeinsam deutlich stetiger Strom ins Netz einspeisen, sagte Christian Breyer, Geschäftsführer des Reiner Lemoine Instituts. 

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Während Windturbinen zum Beispiel in den Wintermonaten besonders viel Strom produzieren, gleichen Solaranlagen die geringere Energieerzeugung der Windanlagen im Sommer durch ein Mehr an Solarstrom aus. Die Forscher simulierten die Einsspeisung für 9,4 Megawatt Wind- und 21,6 Megawatt Solarenergie am Standort Potsdam.

nhp
Keywords:
Windenergie | Solarenergie | Kombikraftwerk
Ressorts:
Technology | Markets

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