Emissionshandel
24.05.2012

Subventionen für Aluminiumhütten und Co

Europäische Kommission
Kommissions Vizepräsident Joaquin Almunia fürchtet um eine Abwanderung energieintensiver Unternehmen

Steigende Strompreise belasten energieintensive Untenehmen immer stärker. Durch strengere Regelungen im Zertifikatehandel könnte sich die Situation weiter zuspitzen. Die EU um Kommissionsvize Almunia steuert gegen.

Energieintensive Unternehmen etwa aus der Stahl- und Aluminiumbranche dürfen ab 2013 mit umfassenden Ausgleichszahlungen der EU-Staaten rechnen. Über eine entsprechende Regelung hat sich die EU-Kommission am vergangenen Dienstag in Brüssel verständigt. Bis 2015 dürfen demnach die Unternehmen mit bis zu 85 Prozent der durch den Emissionshandel verursachten Preissteigerungen unterstützt werden. Bis 2020 ist dann eine Deggression auf 75 Prozent geplant.

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„Wenn sich die Produktion aus der EU in Drittländer mit geringeren Umweltstandards verschiebt, untergräbt das unser Ziel einer globalen Reduktion der Treibhausgas-Emissionen“, erklärt Kommissions Vizepräsident Joaquin Almunia.

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2013 werden die 2009 beschlossenen strikteren Regeln für den Emissionshandel greifen. Demnach wird künftig die Zahl der Emissionsrechte sinken und Zertifikate werden für den Ausstoß von Treibhausgasen nicht mehr umsonst vergeben. Aufrund dieser Veränderungen sind für das kommende Jahr steigende Energiekosten zu erwarten.

Daniel Seeger
Keywords:
Chemie | Energiepolitik | Emissionshandel | Energiehandel
Ressorts:
Governance | Markets

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