„Die Energiewende ist eine riesige Herausforderung für die Datenverarbeitung“, sagt Gabriele Riedmann de Trinidad, Leiterin Energie bei der Deutschen Telekom. Deshalb habe man ein eigenes Meter Data Management entwickelt, das die Informationen aufbereitet.

Beim viertelstündigen Auslesezyklus entstünden demnach bei rund 50 Millionen intelligenten Zählern, den sogenannten Smartmetern, täglich rund fünf Milliarden Datensätze. Mit diesen Daten könnten die Versorger künftig lastvariable Tarife aufbereiten und Signale zum Steuern von virtuellen Kraftwerken senden. Darüber hinaus bietet das System nahezu in Echtzeit Lösungen zur Sicherung der Netzstabilität, so das Bonner Unternehmen. 

Bis dato kommen in Deutschland nur punktuell größere Datenmengen zusammen, zum Beispiel beim Projekt „Mühlheim zählt“, bei dem derzeit etwa 100.000 Smartmeter im Einsatz sind. Bis 2022 sollen laut EU-Verordnung intelligente Stromzähler flächendeckend in allen Gebäuden installiert werden.