Solarenergie
05.12.2013

Tesla steigt ins Speichergeschäft ein

Das US-Unternehmen Solarcity bietet künftig Batterien des Elektroautoherstellers als Speicher für Solarstrom an. Von dem Angebot sollen vor allem Firmenkunden profitieren.

Solarcity gehört zu den am schnellsten wachsenden Unternehmen in den USA. Das Geschäftsmodell ist an Contracting-Modelle angelehnt: Solarcity übernimmt die Installationskosten für Anlagen, die Kunden Zahlen diese über eine monatliche Gebühr zurück. Solarcity-Anlagen liefern unter anderem Strom für Ebay, Microsoft und Walmart.

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Nun will Solarcity den Kunden eine Stromversorgung auch für die Zeit anbieten, in der die Sonne nicht scheint. Dafür kooperiert das Unternehmen mit dem Elektroautohersteller Tesla, dessen Chef Elon Musk bei Solarcity im Aufsichtsrat sitzt. Die Batterien von Tesla sollen einen Teil des Stroms aus den Solaranlagen von Solarcity speichern und beispielsweise nachts die Versorgung sichern.

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Firmenkunden sollen so mehr Unabhängigkeit von den lokalen Versorgern erhalten und Stromkosten sparen. Die Batterien stellt Solarcity gegen eine monatliche Gebühr zur Verfügung. Diese soll aber unter den Kosten für den Strombezug aus dem Netz liegen, so das Versprechen. 

Solarcity wird die Tesla-Batterien zunächst in Staaten mit vergleichsweise hohen Elektrizitätskosten wie Kalifornien, Massachusetts und Connecticut anbieten. 

 

Karsten Wiedemann
Keywords:
USA | Solarcity | Tesla | E-Mobilität | Solarenergie
Ressorts:
Markets

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