Tesla-Chef Elon Musk sieht Deutschland als einen der Leitmärkte. Hier werde Automobiltechnik geschätzt und es sei entscheidend, dass das Model S hier gut angenommen wird, sagte Musk bei seinem Deutschlandbesuch diese Woche. 

Um potenziellen Kunden die Angst mangelnder Reichweite zu nehmen, wird Tesla als ersten Schritt in Deutschland ein flächendeckendes Angebot an werkseigenen Schnellladestationen schaffen. An diesen lässt sich das Model S in 20 Minuten halb voll laden. Je nach Batterievariante entspricht dies einer Reichweite von 240 Kilometer. Bis Ende 2014 sollen die Stationen stehen.

Größeres Händlernetz

Tesla betonte, der Schnellladeservice stehe Fahrzeugen anderer Hersteller offen, sofern diese Ladeströme von 135 Kilowatt vertragen. Ausbauen will das Unternehmen zudem sein Händlernetz. In diesem Jahr öffnen fünf Filialen. Weitere folgen im kommenden Jahr. 

Tesla passt sich zudem der Tatsache an, dass Fahrer auf Deutschlands Autobahnen keine durchgehende Geschwindigkeitsbegrenzung gewohnt sind. Speziell für den deutschen Markt gibt es daher ein kostenloses High-Speed-Update für das Model S.

Erfolgreich in Norwegen

Tesla hat seine Europaexpansion in diesem Jahr in Norwegen begonnen. Dort gewährt der Staat großzügige Steuerrabatte für E-Autos. Trotz des Preises von rund 100.000 Euro avancierte der Model S dort im September zum meistverkauften Auto.

 

 

 

(Foto: Tesla Motors)