Elektromobilität
27.02.2014

Teslas neuester Streich

Depositphotos

Die Lithium-Ionen-Akkus sind die Teuermacher der E-Mobilität. Jetzt plant Tesla eine gigantische Batteriefabrik und will 500.000 Fahrzeuge bis 2020 verkaufen.

Tesla will eine eigene Batteriefabrik bauen und so seine E-Autos massentauglich machen, verkündet das Unternehmen im offiziellen Tesla-Blog. Die „Gigafactory“ soll schon in sechs Jahren mehr Lithium-Ionen-Akkus produzieren, als 2013 weltweit auf den Markt gebracht wurden – bei 30 Prozent weniger Kosten pro Kilowattstunde. Das sei die Möglichkeit, die Autobatterien „schneller als gedacht“ günstiger zu produzieren. Die Gigafactory“ will Tesla mit eigens errichteten Wind- und Solarkraftwerken betreiben, 6.500 Angestellte könnten dann dort arbeiten.

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Eine halbe Million Teslas bis 2020

Tesla und Partner wollen bis zu fünf Milliarden US-Dollar in die Fabrik investieren, mit der ab 2017 der erwartete Eigenbedarf des E-Autobauers gedeckt werden soll. Die kalifornische Stromer-Schmiede um Gründer Elon Musk rechnet für dieses Jahr mit 35.000 verkauften Autos, gegenüber 22.500 im Vorjahr. Bis 2020 sollen bereits 500.000 Teslas auf die Straßen gebracht werden. Den Massenmarkt will Musk in den nächsten drei Jahren mit einem für 2015 angekündigten, wesentlich günstigeren Modell erobern.

Einen sechsseitigen Überblick zu Teslas Batteriefabrik sehen Sie hier als PDF.

Daniel Zugehör
Keywords:
Tesla | Elon Musk | Elektromobilität | Lithium-Ionen-Akku | Gigafactory
Ressorts:
Markets

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