So schrumpfte der Umsatz im ersten Bilanzquartal 2013 um acht Prozent auf rund 8,84 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank sogar um 38 Prozent auf 229 Millionen Euro (Vorjahr: 372 Millionen Euro). Vor allem im europäischen Stahlgeschäft brach der Gewinn wegen schwacher Nachfrage und fallender Preisen von 102 Millionen auf 30 Millionen Euro ein.

Heinrich Hiesinger, Vorstandsvorsitzender der Thyssen Krupp AG, sagte zu dem Ergebnis: „Wir sind auf gutem Weg, unsere operativen Ziele im Gesamtjahr zu erreichen. Mit der heutigen Ertragskraft des Konzerns können wir jedoch noch nicht zufrieden sein.“ Man wolle künftig deutlich schneller und flexibler auf veränderte Marktbedingungen reagieren, um von den dynamischen Entwicklungen in den Wachstumsregionen der Welt stärker zu profitieren. 

Hiesinger will in den nächsten drei Jahren rund zwei Milliarden Euro einsparen. Dazu sollen unter anderem rund 2.000 der 27.600 Stellen in Deutschland gestrichen und das unprofitable Stahlgeschäft in den USA und in Brasilien abgestoßen werden.

Heinrich Hiesinger (Mitte) bei einer Bilanzpressekonferenz. (Thyssen Krupp)