Schiefergas
13.01.2014

Total will britisches Schiefergas fördern

Nach GDF Suez möchte auch Total künftig britisches Schiefergas anzapfen und erwarb dafür nun Bohrrechte. Im eigenen Land ist das Fracking verboten, in Großbritannien wird die Fördertechnik von der Regierung unterstützt.

 

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Der französische Energiekonzern Total hat in Großbritannien einen 40-Prozent-Anteil an zwei Lizenzen für die Schiefergas-Erkundung auf einem 240 Quadratkilometer großen Gebiet erworben. Laut Nachrichtenagentur Reuters möchte der Konzern dort 30 Millionen Pfund für Probebohrungen investieren. An den Lizenzen sind ein Unternehmen aus Singapur und drei britische Unternehmen beteiligt. 

Nach GDF Suez, das sich im Herbst 2013 Anteile an entsprechenden Lizenzen gesichert hat, ist Total der zweite französische Konzern, der in Großbritannien Schiefergas fördern will. In Frankreich selbst ist Fracking, die umstrittene Fördertechnik zur Gewinnung von Schiefergas, verboten. 

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Die britische Regierung hingegen möchte die umstrittenen Technik gezielt fördern, auch wegen versiegender Offshore-Gasfelder in der Nordsee. London stellte den Gemeinden, in deren Gebieten künftig nach Schiefergas gebohrt werden soll, vollständig die von den Förderunternehmen gezahlten Steuern in Aussicht. Bisher bekamen die Gemeinden nur die Hälfte davon. Die Regierung erhofft sich dadurch, Widerstände gegen eine künftige Schiefergasförderung zu verhindern. 

 

 

Daniel Seeger
Keywords:
Total | GDF Suez | Schiefergas | Erdgas | Großbritannien | Internationale Presseschau | Fracking
Ressorts:
Technology | Markets

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