Die Stadtwerke-Kooperation Trianel legt eine leicht rückläufige Bilanz für das vergangene Geschäftsjahr vor. Demnach beläuft sich der Jahresüberschuss 2013 auf 2,1 Millionen Euro, im Vorjahr lag er noch bei 2,3 Millionen Euro.

Das Ergebnis vor Steuern beziffert Trianel mit 5,1 Millionen Euro (2012: 5,2 Millionen Euro). Das Eigenkapital stieg dagegen von 84,9 auf 86,5 Millionen Euro. 2013 erweiterte sich zudem der Kreis der Gesellschafter um drei Stadtwerke auf insgesamt 55.

Für Trianel ist dies ein „stabiles Ergebnis auf Vorjahresniveau“. Das Unternehmen appelliert jedoch an die Bundesregierung, zügig ein neues Marktdesign und eine Reform des Emissionshandels auf die politische Agenda zu setzen.

„Der anhaltende Verfall der Stromgroßhandelspreise auf ein Niveau deutlich unter 3,5 Cent/kWh bremst die Energiewende gleich mehrfach aus“, sagt Sven Becker, Sprecher der Geschäftsführung. Trianel habe daher Rückstellungen für einige Kraftwerke gebildet.