Um wettbewerbsfähig zu bleiben, wolle RWE künftig Innovationen vorantreiben, sagte RWE-Chef Peter Terium im Interview mit der FAZ (Montagsausgabe). Zwar habe der Konzern beim Geschäft mit der konventionellen Stromversorgung zu kämpfen - Netze, Handel und Vertrieb seien jedoch gut aufgestellt.

„Mit dem 2012 eingeschlagenen Kurs haben wir anderen gegenüber, die jetzt erst den deutschen Kunden entdecken oder wiederentdecken, zwei oder drei Jahre Vorlaufzeit", glaubt der Niederländer.

Eigenen Angaben zufolge ist RWE Deutschlands größter Stromanbieter und die Nummer drei auf dem Gasmarkt. 2012 hatte der Konzern beschlossen, die Stromerzeugung bis 2050 klimaneutral zu gestalten und den Erneuerbaren-Anteil auf 20 Prozent zu steigern. 

Im ersten Quartal 2014 sank der operative Gewinn (Ebit) gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 30 Prozent.