Mit einer Kapazität von jährlich fünf bis sechs Milliarden Kubikmeter Flüssiggas (LNG) soll die neue Anlage im Golf von Saros an der Ägäischen Küste den türkischen Markt mit Gas versorgen. „Die Anlage würde helfen, den Handelsverkehr am Bosporus zu entlasten, und auch Bulgarien und Griechenland könnten davon profitiern“, erklärte der türkische Energieminister Taner Yildiz. So sollen künftig auch die beiden Länder in Südosteuropa über das neue LNG-Terminal Lieferungen erhalten. 

Innerhalb Europas ist die Türkei einer der größten Wachstumsmärkte im Energiesektor. Derzeit besitzt das Land keine Langzeit-Verträge mit Katar. Diese sollen nun ausgehandelt werden, sagte Yildiz.

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Im weltweiten Gashandel nimmt die Bedeutung von Flüssiggas zu. (depositphotos)