In Großbritannien soll Schiefergas in den kommenden Jahrzehnten eine zentrale Rolle bei der Energieversorgung spielen. Das ist das Ergebnis der am heutigen Mittwoch veröffentlichten dritten Studie der „Task Fore on Shale Gas“. Um die Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren, müsse die Regierung in London in neue Technologien für eine CO2-arme Wirtschaft investieren, heißt es in der Studie. 

„Wir müssen unverzüglich die Entwicklung der CO2-Abschneidung und Speicherung in Gaskraftwerken und Industriekraftwerken vorantreiben“, drängt Lord Christ Smith, Direktor der Task Force for Shale Gas. Außerdem empfehlen die Studienautoren, Einnahmen vom Fracking in die Entwicklung solcher Technologien zu stecken. Unter diesen Umständen könne Schiefergas in Großbritannien als potenzieller Energieträger gehandelt werden.

2014 von der Schiefergasindustrie ins Leben gerufen, arbeitet das Team der Task Force aus Forschern, Verbänden, Umweltschützern und Industrievertretern nach eigenen Angaben unabhängig. 

Die Studie finden Sie hier.

 
(foto: deposit)