Der Mittelstand fürchtet die EEG-Umlage auf Eigenstromerzeugung und verringert deswegen seine Investitionen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Bundesverbands der Energie-Abnehmer (VEA) unter seinen Mitgliedern. Im aktuellen Referentenentwurf zur EEG-Reform steht eine Ökostrom-Umlage von bis zu 4,5 Cent pro Kilowattstunden für den eigenerzeugten Strom. 

„Dies sorgt für Unsicherheit, die sich bei mittelständischen Unternehmen vor allem bei der finanziellen Langzeitplanung bemerkbar macht“, sagt VEA-Geschäftsführer Volker Stuke. Allein die 4.500 Verbandsmitglieder würden laut Stuke Investitionen von geschätzten 1,3 Milliarden Euro im Bereich Energieeigenerzeugung zurückhalten. 

Ein Viertel der rund 450 teilnehmenden Unternehmen gab in der Studie an, wegen der angekündigten EEG-Umlage den Bau einer Eigenerzeugungsanlage abgebrochen oder vorerst nicht realisiert zu haben.