Bilanzen
12.11.2013

Umsatzrückgang bei Aleo Solar

Aleo Solar
Hauptwerk im brandenburgischen Prenzlau

Der Umsatz beim Brandenburger Solarmodulproduzenten Aleo Solar sank über 55 Prozent. Immerhin: Bis Ende März 2014 sichert Bosch die Finanzierung des angeschlagenen Unternehmens.

In den ersten neun Monaten 2013 sackte der Umsatz beim Prenzlauer Photovoltaikproduzenten auf 99,1 Millionen Euro. Das sind 55,5 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum 2012. Der operative Verlust beträgt 38 Millionen Euro; im gleichen Zeitraum des Vorjahres leg er noch bei 51,5 Millionen Euro.

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Als Grund nennt Aleo die sehr schwache Nachfrage in zentralen europäischen Photovoltaikmärkten wie Italien, Frankreich und Deutschland. Der Absatz ging um 40 Prozent zurück. Alleine in Deutschland seien in den ersten drei Quartalen nur 2,7 Gigawatt PV-Leistung installiert worden, 3,5 Gigawatt weniger als im Vorjahr. 

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Investorengespräche dauern an

Bereits Anfang des Jahres gab Hauptaktionär Bosch bekannt, sich von Aleo Solar trennen zu wollen. Das Unternehmen befindet sich nach wie vor in Gesprächen mit Investoren, die den Boschanteil von mehr als 90 Prozent übernehmen sollen. Zuletzt waren Anfang Oktober Verhandlungen mit möglichen Investoren gescheitert. Bis Ende März 2014 hat Bosch die Finanzierung von Aleo Solar garantiert.

DT
Keywords:
Aleo Solar | Bosch | Photovoltaik
Ressorts:
Markets

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