Gebäudesanierung
11.03.2014

Umweltministerin Hendricks startet „Die Hauswende“

BMUB
Bau- und Umweltministerin Barbara Hendricks auf der Bautec 2014

Mit der neuen Initiative will die Umwelt- und Bauministerin Barbara Hendricks die Energiewende im energetisch veralteten Gebäudebestand forcieren. Mit rund einem Prozent liegt die Sanierungsquote für die eigenen politischen Ziele viel zu niedrig.

Umwelt- und Bauministerin Hendricks hat heute in Berlin die Kampagne „Die Hauswende“ gestartet. Das Bündnis aus Politik und Wirtschaft will mit einer Informationsoffensive die Energiewende im Gebäudebereich vorantreiben.

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„Fast zwei Drittel der rund 15 Millionen Ein- und Zweifamilienhäuser in Deutschland stammen aus einer Zeit, in der es noch keinerlei Vorgaben für den baulichen Wärmeschutz gab“, betonte Bundesbauministerin Barbara Hendricks. Jedoch liegt die Sanierungsrate mit derzeit einem Prozent deutlich zu niedrig, um die energiepolitischen Ziele der Regierung zu erreichen. Bis 2020 soll so etwa der Wärmebedarf in Wohngebäuden um 20 Prozent sinken, im Vergleich zu 2010. Laut der Umweltministerin sei dafür eine Quote von mindestens 2,5 Prozent nötig. Darüber hinaus müsse der Wärmebedarf verstärkt mit erneuerbaren Energien gedeckt werden. 

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An der Kampagne sind neben dem Wirtschafts- und dem Umweltministerium 23 Branchenverbände beteiligt, die das gesamte Spektrum über effiziente Heizungstechnik, fachgerechte Wärmedämmung, moderne Fenster und erneuerbare Energien abdecken. Auf www.die-hauswende.de können Hausbesitzer fortan Fördermöglichkeiten und qualifizierte Berater finden. 

 

 

Daniel Seeger
Keywords:
Barbara Hendricks | Gebäudesanierung | Energieeffizienz | Wärmewende
Ressorts:
Governance | Community

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