Europäische Union
19.09.2013

Unternehmen fordern verbindliches Grünstrom-Ziel

Foto: Enercon

Ein Zusammenschluss von rund 60 europäischen Unternehmen und Verbänden fordert von der EU und ihren Mitgliedsstaaten, verbindliche Erneuerbaren-Ziele für 2030 festzulegen. Die Initiative ging vom Industriekonzern Alstom aus. Am Donnerstag tagt der EU-Ministerrat.

Den offenen Brief an die Energieminister der 28 Mitgliedsstaaten sowie die EU-Kommissare für Energie und Klima haben 61 Unternehmen und Wirtschaftsverbände unterzeichnet, darunter Alstom, die Windturbinenhersteller Vestas, Enercon und Nordex, der Modulbauer Sunpower und die Energieversorger EnBW, Dong und Enovos. Sie rufen in dem Schreiben dazu auf, ein verbindliches Erneuerbaren-Ziel für das Jahr 2030 zu beschließen. 

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„Angesichts der langen Investitionszyklen im Energiesektor und der Tatsache, dass im liberalisierten EU-Energiemarkt Investitionsentscheidungen stark von Verlässlichkeit abhängen, ist Sicherheit über die Rahmenbedingungen der kommenden 17 Jahre notwendig“, heißt es in dem Schreiben, dass BIZZ energy today vorab vorlag. Neue Energie- und Klimaziele würden nicht nur Investitionen freisetzen, sondern auch Jobs schaffen und die Kosten der Treib

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en offenen Brief an die Energieminister der 28 Mitgliedsstaaten sowie die EU-Kommissare für Energie und Klima haben 61 Unternehmen und Wirtschaftsverbände unterzeichnet, darunter Alstom, die Windturbinenhersteller Vestas, Enercon und Nordex, der Modulbauer Sunpower und die Energieversorger EnBW, Dong und Enovos. Sie rufen in dem Schreiben dazu auf, ein verbindliches Erneuerbaren-Ziel für das Jahr 2030 zu beschließen. 

„Angesichts der langen Investitionszyklen im Energiesektor und der Tatsache, dass im liberalisierten EU-Energiemarkt Investitionsentscheidungen stark von Verlässlichkeit abhängen, ist Sicherheit über die Rahmenbedingungen der kommenden 17 Jahre notwendig“, heißt es in dem Schreiben, dass BIZZ energy today vorab vorlag. Neue Energie- und Klimaziele würden nicht nur Investitionen freisetzen, sondern auch Jobs schaffen und die Kosten der Treibhausgasreduktion senken. Die Initiative hatte sich in den vergangenen zwei Wochen in Brüssel gebildet.
 
Die aktuellen Beschlüsse der EU in der Energie- und Klimapolitik sehen vor, bis 2020 den Anteil der grünen Energien auf 20 Prozent zu steigern. Im gleichen Zeitraum sollen die Treibhausgas-Emissionen um ein Fünftel sinken. Eine Regelung über 2020 hinaus existiert bisher nicht.
 
Karsten Wiedemann
Keywords:
Energiepolitik | erneuerbare Energien | Alstom | Europäische Union
Ressorts:
Governance | Markets

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