Internationale Presseschau
17.05.2013

US-Flüssiggas für Japan und Frankreich

Der kalifornische Gaskonzern Sempra baut in den USA einen Flüssiggas-Exportterminal für rund 10 Milliarden Euro. Von dort aus sollen japanische und französische Kunden beliefert werden.

Ab 2017 sollen von dem neuen Terminal in Hackberry, Louisiana, pro Jahr zwölf Millionen Tonnen Flüssiggas verteilt werden. Je vier Millionen Tonnen Gas sollen über 20 Jahre an den japanischen Konzern Mitsui, an den Mitsubishi-Konzern und an den französischen Energieriesen GDF Suez gehen. Die drei Unternehmen sind mit je 16,6 Prozent an der Anlage beteiligt, bei Sempra verbleibt der Mehrheitsanteil von 50,2 Prozent.  

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Sempra Energy möchte im kommenden Frühjahr mit dem Bau der Flüssiggasanlagen beginnen. Bis dahin müssen die endgültigen Investitionsentscheidungen über das 10-Milliarden-Dollar-Projekt allerdings noch getroffen werden, sagt Octavio Simoes, Präsident der Flüssiggassparte bei Sempra.

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Bereits im vergangenen Jahr erhielt das Sempra-Projekt vom US-Umweltministerium grünes Licht für den Export in Länder mit Freihandelsabkommen. Noch ist offen, wie viel Flüssiggas-Exporte die US-Regierung darüber hinaus zulassen wird. 

Skeptiker befürchten, dass mit der Ausfuhr die US-Gaspreise wieder deutlich anziehen könnten. Gegenwärtig bringen Förderkonzerne den Energieträger wegen der Gasschwemme oftmals unter Produktionskosten auf den Markt. Die Unternehmen wollen deshalb den Export. 

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Redaktion
Keywords:
Sempra Energy | Cheniere Energy | Flüssiggas | LNG | USA | Mitsubishi | GDF Suez | Mitsui
Ressorts:
Markets

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