Obama hatte unmittelbar nach seiner Wiederwahl den Klimawandel als ein zentrales Thema seiner zweiten Amtszeit ausgerufen. Auf seinem Berlin-Besuch unterstrich er nun seine Ambitionen: „Unsere CO2-Emissionen sind gesunken, wir wissen aber, dass wir noch mehr tun müssen – und wir werden mehr tun.“

Die Folgen des Klimawandels belasteten alle Nationen gleichermaßen, sagte Obama in seiner Rede vor dem Brandenburger Tor. „Aus Sorge für künftige Generationen muss unsere Generationen vorangehen und ein weltweites Abkommen zum Klimaschutz abschließen, bevor es zu spät ist."

Laut seiner Energieberaterin Heather Zichal will Obama seinen Worten in den USA bald Taten folgen lassen. Geplant sind neue Energieeffizienzstandards für Elektrogeräte, mehr Tempo beim Erneuerbaren-Ausbau auf öffentlichem Land und strengere Regeln für Treibhausgasemissionen im Energiesektor, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Für diese Schritte würden weder neue Haushaltsgelder, noch die Zustimmung des US-Kongresses benötigt, betonte Zichal.

Derzeit steht die US-Umweltbehörde EPA kurz vor dem Beschluss von Emissions-Standards für neue Kraftwerke – in einem zweiten Schritt sollen dann auch bestehende Anlagen schärfere Regeln bekommen. 

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(Foto: depositphotos)