KWK-Gesetz
07.09.2015

Verbände und Unternehmen kritisieren Referentenentwurf zur KWK-Novelle

Immobilienverbände, Bürgerenergieprojekte und Ökostromanbieter fordern Nachbesserungen durch Bundesregierung.

 

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Vor dem Aus für Mieterstromprojekte warnen mehrere Verbände und Ökostromanbieter, darunter Naturstrom und Lichtlick, in einer heute veröffentlichten gemeinsamen Erklärung.
Laut aktuellem Gesetzesentwurf wird der KWK-Zuschlag nach Angaben der Verbände nur noch dann gewährt, wenn der erzeugte Strom in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird.
Bei Mieterstrom-Projekten sei genau dies nicht der Fall, der Betreiber der KWK-Anlage liefere den Strom direkt über das Hausnetz an die Mieter.

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„Die klimapolitisch dringend notwendige Energiewende auf dem Wärmemarkt darf nicht durch eine faktische Abschaffung des Mieterstroms und anderer innovativer Formen der Vor-Ort-Vermarktung verhindert werden“, kritisieren die Unterzeichner. „Die Bundesregierung darf die Mieter nicht weiter im Regen stehen lassen und muss dringend nachbessern“, fordern sie.

Der Referentenentwurf zum KWK-Gesetz wurde Ende August veröffentlicht.
Das Bundeskabinett soll noch im September darüber entscheiden, dann folgt das Parlament. Inkrafttreten soll es Anfang 2016. 

Jana Kugoth
Keywords:
KWK_Novelle | Referentenentwurf | Naturstrom | Lichtblick | Bundesregierung | Bürgerenergieprojekte
Ressorts:
Governance

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