Matt Damon brachte das Thema Fracking als Hauptdarsteller im Berlinale-Film „Promised Land“ 2012 auf die Leinwände.
Jetzt gab es großes Kino in der texanischen Kleinstadt Denton, keine Autostunde entfernt vom Schauplatz der populären Öl-Soap Dallas:
Die Wähler setzten mit 59 Prozent ein Fracking-Verbot durch: Alle 272 Förderanlagen im Verwaltungsbereich von Denton müssen abgeschaltet werden.

Zuvor hatte eine Behörde des Innenministeriums, der U.S. Geological Survey, die Debatte über die Folgen des Öl- und Gasfrackings für Mensch und Natur weiter angeheizt. Laut Abschlussbericht einer Untersuchung des Geological Survey haben Abwässer der Öl- und Gasindustrie 2011 im Bundesstaat Colorado ein Erdbeben der Stärke 5,3 auf der Richterskala ausgelöst und zahlreiche Häuser beschädigt.
Und dies ist laut Abschlussbericht kein Einzelfall. Amerikas Fracking-Gegner spüren Rückenwind, nicht zuletzt durch das jüngste Votum im Herzen des Ölstaats Texas.