Fracking
18.12.2014

Verbot in Texas

Alle Förderanlagen in Denton müssen abgeschaltet werden. Das ist das Ergebnis eines Wähler-Votums in der texanischen Kleinstadt.

 

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Matt Damon brachte das Thema Fracking als Hauptdarsteller im Berlinale-Film „Promised Land“ 2012 auf die Leinwände.
Jetzt gab es großes Kino in der texanischen Kleinstadt Denton, keine Autostunde entfernt vom Schauplatz der populären Öl-Soap Dallas:
Die Wähler setzten mit 59 Prozent ein Fracking-Verbot durch: Alle 272 Förderanlagen im Verwaltungsbereich von Denton müssen abgeschaltet werden.

Zuvor hatte eine Behörde des Innenministeriums, der U.S. Geological Survey, die Debatte über die Folgen des Öl- und Gasfrackings für Mensch und Natur weiter angeheizt. Laut Abschlussbericht einer Untersuchung des Geological Survey haben Abwässer der Öl- und Gasindustrie 2011 im Bundesstaat Colorado ein Erdbeben der Stärke 5,3 auf der Richterskala ausgelöst und zahlreiche Häuser beschädigt.
Und dies ist laut Abschlussbericht kein Einzelfall. Amerikas Fracking-Gegner spüren Rückenwind, nicht zuletzt durch das jüngste Votum im Herzen des Ölstaats Texas.

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Joachim Müller-Soares
Keywords:
Fracking | Texas | USA | Öl | Gas | Schiefergas | Denton
Ressorts:
Governance

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