Offshore-Windenergie
04.12.2012

Versicherer mindert Investitionshemmnis

Die Munich Re versichert erstmals gegen Serienschäden an Offshore-Windanlagen. Für Investoren sollen dadurch die Risiken der Technologie eingeschränkt werden.

Eine entsprechende Deckung für einen Windpark in der Nordsee unterzeichneten Munich Re und Nordwest Assekuranz mit dem Hersteller Repower. „Mit neuartigen Lösungen wie dieser Serienschadendeckung schaffen wir Investitionssicherheit und helfen neuen Techniken beim Markteintritt“, erklärt Thomas Blunck, Vorstandsmitglied bei Munich Re. 

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Die Deckung sieht vor, dass Munich Re für Reparatur oder Austausch von Komponenten zahlt, falls ein Serienschaden an Bauteilen vorliegt – zum Beispiel am Getriebe, am Rotor oder am Turm. Dabei kann gerade die Reparatur etwa von Turbinen auf hoher See hohe Kosten verursachen. Generell sind Wartungs- und Reparaturarbeiten auf hoher See hundert Mal so teuer wie an Land. Um sich hier selbst abzusichern, habe die Munich Re vorab die Herstellungsprozesse von Repower intensiv geprüft. 

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Neben der nun vereinbarten Serienschadendeckung arbeitet der Münchener Versicherer nach eigenen Angaben auch an einer Versicherung gegen Verzögerungen bei Projekten. Auch für das Risiko, dass weniger Wind weht als prognostiziert und Erträge ausbleiben, bietet Munich Re eine Absicherung.

 
Daniel Seeger
Keywords:
Munich Re | Offshore Windenergie | Repower
Ressorts:
Finance | Markets

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