E-Mobilität
29.04.2014

Versorger Wemag beteiligt sich an E-Autoschmiede

Wemag
Aus alt mach neu: der E-Käfer von Karabag

Mit dem Hamburger E-Autobauer Karabag will der Schweriner Kommunalversorger künftig auch seine Hausstromversorgung verbessern. Einer 70-prozentigen Beteiligung an der Autoschmiede muss nur noch das Bundeskartellamt zustimmen.

Der Schweriner Ökostrom- und Gasversorger Wemag beteiligt sich mit 70 Prozent am Hamburger Elektroautobauer Karabag. Die beiden Unternehmen kooperieren bereits seit 2011 beim Vertrieb von Elektroautos. Ende März 2014 stimmte der Wemag-Aufsichtsrat der Beteiligung an Karabag zu. Die Transaktion wird aktuell durch das Bundeskartellamt geprüft. Karabag verkaufte nach eigenen Angaben bis dato rund 800 Elektrofahrzeuge.

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Caspar Baumgart, kaufmännischer Vorstand der Wemag, sieht in Elektroautos großes Potenzial für die Energiewende. „Als mobile Stromspeicher können sie Netze entlasten und Energiekosten senken“, sagt Baumgart. Wie früher bei den Nachtspeicheröfen könne auch in einem Elektroauto Energie ‚geparkt‘ werden, die durch eine Photovoltaikanlage auf dem Hausdach erzeugt wurde. „Das ist günstiger, als den Strom ins Netz einzuspeisen, um ihn später zurückzukaufen“, sagt Raymond See, Entwicklungsleiter der Wemag.

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Nach der Übernahme führt See gemeinsam mit Sirri Karabag die Geschäfte beim E-Autobauer. Derzeit arbeitet das Unternehmen an der Entwicklung von Elektrotransportern, die noch im Sommer vorgestellt werden sollen.

 
Daniel Seeger
Keywords:
Wemag | Karabag | E-Mobilität | Elektromibilität
Ressorts:
Technology | Markets

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