Der weltweit größte Hersteller von Windturbinen kommt nach einem starken vierten Quartal aus den roten Zahlen. Insgesamt hat Vestas 2012 einen Umsatz von 7,2 Milliarden Euro Umsatz erzielt. Das operative Ergebnis (EBIT vor Sondereffekten) lag bezogen auf das Geschäftsjahr 2012 bei rund vier Millionen Euro. Die Sonderposten belaufen sich allerdings auf gut 700 Millionen Euro und sind hauptsächlich Abschreibungen. Insgesamt sei 2012  „ein herausforderndes Jahr für die Windindustrie und Vestas gewesen“, kommentierte die Konzern-Führung.  

Vestas liegt damit innerhalb seiner Prognose vom November 2012. Im vierten Quartal konnten Umsatz und das operative Betriebsergebnis enorm gesteigert werden. Zudem konnte ein positiver Cashflow erzielt werden. Die Börse reagierte darauf positiv: Über Nacht legte die Aktie knapp acht Prozent zu. Derzeit notiert das Papier bei 1,79 Euro, zu Beginn der Woche lag der Wert noch bei 1,46 Euro.

Für das kommende Jahr erwarten die Dänen einen Umsatz von 5,5 Milliarden Euro – 1,7 Milliarden Euro weniger als 2012. Die EBIT-Marge (vor Sondereffekten) soll gut einen Prozent betragen. Der Konzern hat bereits schmerzhafte Umstrukturierungen eingeleitet: Jeder Fünfte der 22.700 Mitarbeiter musste im vergangenen Jahr gehen.

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