Innovationen
24.11.2015

Von der Natur kopiert

foto: willowflex

Welche Eigenschaften aus der Natur kann sich der Mensch zu Nutze machen? Brian Cotty hat sich Maisstärke zum Vorbild genommen – und recycelbares Plastik für den 3D-Drucker entwickelt. Ähnliche Ideen präsentieren Bioingenieure auf dem heute in Berlin beginnenden dreitägigen Weltgipfel zur Bioökonomie.

 

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Der Kalifornier Brian Crotty emigrierte einst für seine heutige Ehefrau nach Eberswalde nördlich von Berlin. Dort hat er sich sein persönliches Silicon Valley geschaffen. Mit seinem Kollegen Thorsten Perl tüftelt er in der Provinzstadt an Willowflex – recycelbarem Plastik für den 3D-Drucker. Ursprünglich stammt das Bio-Plastik von einer Firma in Kansas. Innerhalb von neun Monaten und über die Crowdfunding Plattform Kickstarter finanziert, haben die Eberswalder das Material für den Einsatz beim 3D-Druck weiterentwickelt.

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Modell „Maisstärke“

Im Vergleich zu herkömmlichen Plastik ist Willowflex biegsamer, hat einen niedrigeren Schmelzpunkt und riecht beim Drucken eher nach frischem Brot als nach geschmolzenem Kunststoff. „Wir suchen uns unsere Vorbilder in der Natur“, sagt Crotty, von Hause aus eigentlich Kommunikationsexperte. Für Willowflex stand Maisstärke Modell: Auch die „verkleistert“ beim Erhitzen und ist sehr biegsam.

Bis Donnerstag ist Berlin das Mekka für Bioingenieure wie Crotty. In der deutschen Hauptstadt findet der Weltgipfel zur Bioökonomie statt. 

Redaktion
Keywords:
Innovation | 3D-Druck | Plastik | Ressourcen | Bioökonomie | Berlin
Ressorts:
Technology

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