Elektromobilität
17.06.2015

VW plant 12.000 Stromparkplätze für E-Autos

fotos: VW, deposit

Konzernchef Winterkorn fordert zudem mehr Ladesäulen – und die Unterstützung der Bundesregierung bei der Infrastruktur.

 

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VW-Chef Martin Winterkorn sieht dringenden Nachholbedarf beim Ausbau der Infrastruktur für E-Fahrzeuge. Nur ein flächendeckendes Netz von Stromtankstellen könne Autofahrern die Reichweitenangst nehmen, sagte Winterkorn bei einem nicht-öffentlichen Vortrag am Rande der Elektromobilitätskonferenz in Berlin. Zu den 50 geladenen Gästen zählte auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Winterkorn forderte dabei „einfache, komfortable Abrechnungssysteme für Parken und Laden“, zitieren Teilnehmer den VW-Chef.

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Demnach drängt er auf Subventionen: „Es ist nicht Aufgabe und Geschäftsmodell der Automobilindustrie, Ladesäulen aufzubauen.“

Der Konzern plant laut Winterkorn, jeden zehnten Mitarbeiter-Parkplatz mit einer Stromsäule auszustatten. Vorher müsse allerdings „die Politik den rechtlichen Rahmen“ klären. Damit spielt Winterkorn auf den eventuell für Mitarbeiter entstehenden geldwerten Vorteil an.

Der promovierte Physiker sagte: „Was die Marktentwicklung angeht, sind China, die USA und kleinere Länder in Europa sicher mit mehr Dynamik und mehr Tempo unterwegs“. Für die kommenden Jahre prognostiziert Winterkorn jedoch deutlich erhöhte Reichweiten von 300 Kilometern.

 

 

Jana Kugoth
Keywords:
Martin Winterkorn | VW | Nationale Konferenz Elektromobilität | Angela Merkel | Ladesäulen | E-Mobilität
Ressorts:
Governance | Markets

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