Auf dem Wärmemarkt tut sich die Energiewende immer noch schwer und gerade der Markt für Wärmepumpen hatte zuletzt zwei wenig erfolgreiche Jahre hinter sich. Die Absatzzahlen gingen von 60.000 im Jahr 2013 bis auf 57.000 im vergangenen Jahr zurück. Dank großzügigerer Förderung durch den Bund zeichnet sich nun eine Trendwende ab. Im ersten Quartal sei der Absatz von Wärmepumpen um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen, teilte der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) mit.

Die Erholung hatte sich bereits im letzten Quartal 2015 angedeutet. Im April vergangenen Jahres hatte der Bund die Förderung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) aufgestockt. Neu eingeführt wurden außerdem Zuschüsse für besonders effiziente Wärmepumpen in Neubauten.

Anfang 2016 hat das Bundeswirtschaftsministerium auch noch eine Zusatzförderung aus dem Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) aufgelegt. Bezuschusst werden daraus vom BAFA neben Wärmepumpen auch Biomasse-Heizungen und Solarkollektoren. Voraussetzung hierfür ist der Austausch einer besonders ineffizienten Anlage und die Optimierung der gesamten Heizungsanlage.

Luft-Wasser-Wärmepumpen sind in der Anschaffung am preiswertesten, aber auch weniger effizient als andere Wärmepumpen-Typen. (Foto: BWP)