Frage des Monats
23.03.2016

"Wasserstoff kann viel Potenzial entwickeln"

foto: BP, EnBW
Vorstandsvositzender BP Deutschland: Michael Schmidt.

"Kommt die Wasserstoff-Wirtschaft?“, lautet im März die Frage des Monats von bizz energy. Topmanager und Wissenschaftler haben geantwortet. Lesen Sie hier die Antwort von Michael Schmidt, Vorstandsvorsitzender von BP Deutschland.

 

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Das Pariser Klimaabkommen markiert eine Wegscheide. Es ist der einhellige Wille der internationalen Gemeinschaft, die Folgen des Klimawandels auf ein erträgliches Maß zu begrenzen. Dafür steht das Ziel, die globale Durchschnittstemperatur gegenüber der Anfangsphase des Industriezeitalters auf nicht mehr als zwei Grad zu begrenzen und möglichst sogar um nur 1,5 Grad ansteigen zu lassen. Das lädt zu allen möglichen Ideen ein, wie die Paris-Ziele erreicht werden können. Dabei kann Wasserstoff viel Potenzial in spezifischen Anwendungsfeldern entwickeln. 

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Die BP wirbt beispielsweise mit anderen Unternehmen dafür, sogenannten „grünen Wasserstoff“, der in mit Windstrom betriebenen Elektrolyse-Anlagen produziert wird, gleich der Beimischung eines Biokraftstoffes auf die Biokraftstoff-Treibhausgasquote anzurechnen. Das wäre eine konkrete Anwendung des Power to Gas-Konzepts, wie es jetzt überall gefordert wird. Bislang fehlen dafür die rechtlichen Voraussetzungen in der EU und in Deutschland. Das darf nicht so bleiben. Der geltende Rechtsrahmen muss an neue technologische Möglichkeiten angepasst werden. Neue Technologien dürfen nicht durch bestehende Einschränkungen behindert werden.

 
 
 
Michael Schmidt
Keywords:
Wasserstoff | BP | Pariser Klimaabkommen | Klimaschutz | Elektrolyse | Power-to-gas
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