Bundesverband Deutsche Industrie
28.06.2012

Wechsel an der BDI-Spitze

BDI
Ulrich Grillo koordinierte zuletzt eine Rohstoffinitiative der deutschen Wirtschaft.

Der größte deutsche Industrieverband wird ab dem kommenden Jahr voraussichtlich vom bisherigen BDI-Vizepräsidenten Ulrich Grillo geführt. Der 52-Jährige folgt auf den amtierenden Präsidenten Hans-Peter Keitel.

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) bekommt bald eine neue Spitze: Sein bisheriger Präsident Hans-Peter Keitel hat den Vizepräsidenten Ulrich Grillo als seinen Nachfolger vorgeschlagen. „Gemeinsam mit allen Vizepräsidenten werde ich dem BDI-Präsidium im September empfehlen, Herrn Ulrich Grillo der Mitgliederversammlung im November zur Wahl zum Präsidenten des BDI 2013/14 vorzuschlagen“, erklärte Keitel am Mittwoch in Berlin. „Dieser Vorschlag wurde von den Vizepräsidenten einstimmig sehr begrüßt.“

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Keitel, der seit 2009 BDI-Chef ist und dessen zweite Amtszeit Ende diesen Jahres planmäßig ausläuft, will nicht für eine dritte Amtszeit antreten. Dies ist laut Verbandssatzung auch nur in Ausnahmefällen möglich. „Ich bin davon überzeugt, dass Ulrich Grillo mit seiner ausgewiesenen Erfahrung als Manager und Unternehmer über hervorragende Eigenschaften für das Amt des BDI-Präsidenten verfügt“, so Keitel.

Grillo leitet seit 2007 den BDI-Ausschuss für Rohstoffpolitik und ist seit 2011 BDI-Vizepräsident. Zuvor war der Duisberger in der Zeit zwischen 1993 und 2001 als stellvertretender Vorsitzender der Rheinmetall-Gruppe tätig. „Es ist bereits absehbar, dass auch im kommenden Jahr die Themen Standort Deutschland mit der Energie- und Ressourcenpolitik sowie Euro und Europa ganz oben auf der Tagesordnung bleiben“, so der designierte BDI-Präsident. Die Industrie sei als Teil der Gesellschaft bei diesen Themen gefragt – als Akteur und Betroffener.

Redaktion
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Personalie | Rohstoffe
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