Auf dem Petersberger Klimadialog in Berlin hat Indiens Umweltminister Prakash Javadekar für das Solarprogramm seines Landes geworben. 100 Gigawatt (GW) Energie aus Photovoltaik-Anlagen sollen bis 2022 ans Netz gehen, bisher sind es 6,25 GW, sagt er. 

Dieses gigantische Vorhaben will die Weltbank nun mit einer Milliarde US-Dollar fördern. Ein Rekord: „Die Investments in Indien stellen für die Bank die größte Finanzierung von Solarprojekten in irgendeinem Land der Welt dar“, sagt Weltbankpräsident Jim Yong Kim. Dabei hob er die bisherigen Erfolge des Landes positiv hervor: „Indien ist ein globaler Anführer im Implementieren der Versprechen geworden, die in Paris für COP21 und die weltweiten Anstrengungen, den Klimawandel anzugehen, gemacht wurden“, lobt er.

Über die Hälfte des zugesagten Geldes ist bereits für ein konkretes Programm veranschlagt. Der Weltbankpräsident und Indiens Regierung unterschrieben letzte Woche eine Vereinbarung über 625 Millionen US-Dollar. Davon sollen Solaranlagen mit mindestens 40 Megawatt Kapazität installiert werden.

Weltbankchef Jim Yong Kim. (Foto: World Economic Forum)