Der 860 Milliarden Dollar schwere staatliche Pensionsfonds (,Oljefondet‘) sollte seine Investments in erneuerbare Energien erhöhen und die Risiken für künftigen Rückflüsse durch den Klimawandel berücksichtigen. Das sagte Ende vergangener Woche der norwegische Finanzminister Siv Jensen laut Nachrichtenagentur Reuters. Der Fonds soll deswegen künftig bis zu 8,3 Milliarden statt den bisherigen maximal fünf Milliarden Dollar in erneuerbare Energien investieren. 

Die Anhebung grüner Investitionen ist Teil einer Reform des Fonds, schreibt Reuters. Die Regierung möchte demnach beim weltweit größten Fonds seiner Art ethische Grundsätze neu setzen und Aktivitäten in Schwellenländern prüfen. 

Kritikern gehen die Pläne nicht weit genug. „Das sind Peanuts im Verhältnis zur Gesamtgröße des Fonds“, sagte Samantha Smith, Chefin der WWF Global Energy and Climate Initiative.

 

(depositphotos)