Vier teure und umfangreiche wissenschaftliche Gutachten in weniger als zehn Jahren zu den Möglichkeiten der Offshore-Windkraft zeigen zugleich die Unsicherheit wie das Potenzial dieser neuen maritimen Industrie auch als Beitrag zur Energiewende. 2007 begann der WVW mit der vergleichenden KPMG-Studie "Offshore-Windkraft in Europa", die später fortgeschrieben wurde, Prognos und Fichtner leuchteten 2013 die Kostensenkungspotenziale bei Offshore in Deutschland aus, noch bis Mai 2016 läuft bei Fichtner auf Initiative von WVW und Offshore-Stiftung eine Untersuchung der Beschleunigungs-und Kostensenkungspotentiale für die Netzanschlüsse.

Offshore-Windkraft hat bei Berücksichtigung der aufgezeigten Möglichkeiten durch Politik und Wirtschaft alle Aussichten:

- zu einer günstigen Erneuerbaren Energie und einem wesentlichen Beitrag zur Energiewende zu werden

- eine in Deutschland und weltweit nachhaltige neue maritime Industrie und ein bundesweiter Jobmotor zu sein

- wenn nicht gekleckert, sondern geklotzt wird und die herabgesenkten Ausbauziele wieder realistisch angehoben werden

- sowie die bewährte Akteursvielfalt erhalten bleibt und nicht, wie zurzeit geplant durch bürokratischen Dirigismus ersetzt wird.

 

 

Die Antwort von Joachim Pfeiffer, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU/CSU Bundestagsfraktion, lesen Sie hier. 

 

Die Antwort des Grünen-Politikers Anton Hofreiter lesen Sie hier.

 
 
 
Wolfgang von Geldern. (Foto: Privat)