Mobilität
02.07.2013

Weniger Neuzulassungen, mehr Elektroautos

Foto: Toyota
Werden beliebter: Hybrid-Autos

Im Vergleich zum Vorjahr ist der Neuwagenabsatz in Deutschland um rund acht Prozent eingebrochen. Insgesamt gelangten seit Jahresbeginn 1,5 Millionen Fahrzeuge neu auf die Straße. Entgegen dem Trend konnten alternative Antriebe zulegen.

Auch der Juni blieb nach den Zahlen des Verbandes der internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) unter Vorjahresniveau. Mit 283.000 Neuzulassungen setzten die Hersteller 4,6 Prozent weniger ab als im Juni 2012. Der VDIK rechnet jedoch damit, dass die Nachfrage nach Fahrzeugen im zweiten Halbjahr anziehen wird. Treiber seien vor allem Privatkunden.

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Der Anteil der Dieselfahrzeuge ging im Vergleich zum Vorjahr zurück. Bezogen auf alle Neuzulassungen errreichten die Selbstzünder eine Quote von 47 Prozent.

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Mehr Hybride

Einen deutlichen Zuwachs gab es bei den Hybridfahrzeugen. Ihre Anzahl stieg um 10.000 auf über 70.000. Auch die Batterieautos konnten zulegen. Laut VDIK erhielten seit Jahresbeginn 1900 reine Stromer eine Zulassung, eine Steigerung um 64 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2012.

Ziele werden verfehlt

Der VDIK sieht trotz des Zuwachses bei den Elektroautos keine Möglichkeit, dass Ziel der Bundesregierung, von einer Million Elektroautos bis 2020, zu erreichen. Die Herstellerlobby spricht sich daher für Kaufprämien für Elektroautos aus. Dies könne auch in Form von zinsgünstigen KfW-Kredite an Privatkunden erfolgen, so der VDIK.

 

Karsten Wiedemann
Keywords:
E-Mobilität
Ressorts:
Markets

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