Strom-Mix
22.05.2014

Weniger Strom aus Gas- und Kohlekraftwerken

In den ersten drei Monaten 2014 floss deutlich mehr Ökostrom durchs Netz als Anfang 2013, die Erzeugung in Kohle- und Gaskraftwerke brach hingegen ein. Mit 41 Milliarden Kilowattstunden erzeugtem Strom bleibt die Braunkohle jedoch die mit Abstand größte Energiequelle.

Kohle- und Gaskraftwerke haben in den ersten drei Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich weniger Strom produziert. Wie der größte Branchenverband BDEW meldet, erzeugten Braunkohlekraftwerke mit 41 Milliarden Kilowattstunden (KWh) rund fünf Prozent weniger, Steinkohlekraftwerke mit 30 Milliarden KWh rund 17 Prozent und Gaskraftwerke mit 19 Milliarden KWh sogar 20 Prozent weniger Strom. Bei Kernkraftwerken ging die Strommenge ebenfalls um fünf Prozent auf 26 Milliarden KWh zurück.

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Kräftig zugenommen hat laut dem Energieverband die Stromproduktion aus Erneuerbaren-Anlagen. Um 83 Prozent auf 6,1 Milliarden KWh stieg die Strommenge aus Photovoltaik-Anlagen im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Vorjahres. Die Windenergie legte gleichzeitig an Land um 21 Prozent (17 Milliarden KWh), auf hoher See sogar um 34 Prozent (0,4 Milliarden KWh) zu. Biomasse steuerte zum Ökostrom elf Milliarden KWh bei, ein Plus von fünf Prozent.

 

Daniel Seeger
Keywords:
erneuerbare Energien | Ökostrom | Braunkohle | Erdgas | BDEW
Ressorts:
Governance | Markets

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