Die Offshore-Windindustrie hat die Zahl ihrer Anlagen von 2013 bis 2014 mehr als verdoppelt, 142 kamen neu hinzu. Weitere 268 Anlagen sind bereits gebaut, müssen aber noch an das Netz angeschlossen werden. 

Norbert Giese, Vorsitzender von dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA), sagte Donnerstag in Berlin: Die Branche habe den „Anschluss an die anderen europäischen Märkte“ geschafft.

2015 sollen weitere 10 Milliarden Euro in den Ausbau der Offshore-Windenergie fließen, um am Jahresende die Kapazität der Anlagen auf rund drei Gigawatt zu steigern.

Nach dem Willen der Bundesregierung soll die Offshore-Industrie bis zum Ende der Dekade insgesamt 6,5 GW zubauen. Anlagenbetreiber sehen den Netzanschluss als die größte „Baustelle“ der Branche. Am Mittwochabend hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf dem Neujahresempfand des Bundesverbands für Erneuerbare Energien ihre Unterstützung in Sachen Netzausbau zugesagt.

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