Energiepolitik
13.09.2012

Zubau bei Solaranlagen ebbt ab

Foto: Juwi

Nach Aussage von Umweltminister Altmaier sind im August deutlich weniger Solaranlagen ans Netz gegangen als zuvor. Die 30.000 Megawatt-Marke dürfte dennoch gefallen sein.

Die von der Bundesregierung beschlossene Kürzung bei den Einspeisetarifen für Solaranlagen zeigt offenbar Wirkung. Wie Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) mitteilte, sind im August Solaranlagen mit einer Leistung von 320 Megawatt ans Netz gegangen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist dies ein Rückgang um fast 50 Prozent. Im Juli 2012 waren noch 540 Megawatt an Solarmodulen auf deutschen Dächern gelandet. Die Bundesregierung wollte mit den reduzierten Einspeisetarifen, den Zubau bei der Solarenergie abbremsen. Noch hat die Bundesnetzagentur die Angaben Altmaiers nicht bestätigt.

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Trotz des verlangsamten Wachstums dürfte im August die 30.000 Megwatt-Marke bei der installierten Solarleistung gefallen sein. Ende 2011 waren Module mit einer Leistung von 25.000 Megawatt in Deutschland aufgestellt. Die Debatte um die PV-Einspeisetarife im Frühjahr hatte einen Zubau-Boom ausgelöst. Allein bis Juni wurden mehr als 4 Gigawatt installiert.

Karsten Wiedemann
Keywords:
Peter Altmaier | Photovoltaik | Solarstrom
Ressorts:
Governance

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