Internationale Presseschau
15.04.2013

Zukunftsmarkt Balkan

depositphotos, Vladimir Jovanovic
Viel Wind in Serbien

Continental Wind aus den USA investiert knapp eine halbe Milliarde Euro in den Bau zweier Windparks in Serbien, berichtet Reuters. Wind-Investoren wittern auf dem Balkan großes Potenzial.

Die serbische Tochter des US-Konzerns Continental Wind Partners will in den nächsten vier Jahren 450 Millionen Euro in zwei neue Windparks investieren, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Mit einer installierten Leistung von bis zu 300 Megawatt sollen die Anlagen rund sieben Prozent des Stromverbrauchs in Serbien decken. 

Anzeige

Wegen der sinkenden Einspeisetarife für Ökostrom und wirtschaftlicher Probleme in vielen EU-Ländern sind Investoren auf der Suche nach neuen Regionen für Windenergie-Projekte. Der West-Balkan lockt dabei vor allem mit konstanten Windverhältnissen vom adriatischen Meer. „Es gibt ein riesiges Potenzial für Windenergie auf dem Balkan“, schreibt der europäische Branchenverband EWEA. Für ein kontinuierliches Wachstum seien jedoch stabilere politische Rahmenbedingungen und bessere Fördermechanismen nötig. 

Anzeige

Serbiens Nachbar Kroatien verfolgt ebenfalls ambitionierte Pläne und möchte bis 2020 Windanlagen mit einer Leistung von 1,2 Gigawatt aufbauen. Das Problem: Wegen langwieriger Genehmigungsverfahren und einem maroden Stromnetz stehen bisher nur 200 Megawatt.

Lesen Sie den vollständigen Artikel hier.

Lesen Sie jeden Tag exklusiv ausgewählte Beiträge aus der internationalen Presse bei BIZZ energy today.

Redaktion
Keywords:
Serbien | Balkan | Kroatien | Continental Wind | Windenergie
Ressorts:
Finance | Markets

Neuen Kommentar schreiben

 

Newsletter bestellen – Wunschausgabe erhalten

Jetzt den wöchentlichen
Newsletter bizz energy weekly abonnieren
und eine Ausgabe
Ihrer Wahl kostenlos erhalten.

Hier geht es zur Aktion!

 
 

bizz energy Research

Energie, Digitalisierung und Mobilität.
Unsere Factsheets bieten visualisierte Daten, liefern Fakten und stellen Zusammenhänge zu den Top-Themen der Energiewende dar.


Mehr Informationen