Klimawandel
08.09.2014

Zwei-Grad-Ziel gefährdet

2013 wurde weltweit mehr CO2 ausgestoßen als zur Begrenzung der Erderwärmung auf zwei Grad nötig wäre, zeigt die aktuelle PwC-Studie.

 

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Die Weltwirtschaft hat 2013 mehr CO2 ausgestoßen als geplant und könnte die Begrenzung der Erderwärmung auf zwei Grad verpassen. Das zeigt der druckfrische Low Carbon Economy Index 2014 des britischen Analysehauses Pricewaterhouse Coopers (PwC).

Um die Klimaerwärmung auf zwei Grad zu begrenzen, müsste pro Jahr der Ausstoß von Kohlendioxid um mindestens sechs Prozent reduziert werden. 2013 betrug die Einsparung weltweit gerade mal 1,2 Prozent Kohlendioxid.

Dadurch erhöhe sich der einzusparende Wert auf nun 6,2 Prozent pro Jahr, um das Zwei-Grad-Ziel bis zum Jahr 2100 noch erreichen zu können. Bliebe es bei dem derzeitigen CO2-Ausstoß, so der Bericht weiter, erhöhe sich die Temperatur auf der Erde um durchschnittlich vier Grad.

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Der PwC-Bericht gibt aber auch Anlass zur Hoffnung. Demnach reduzierte die Gruppe der sieben Schwellenländer um China, Brasilien und Russland (E7) ihren CO2-Ausstoß erstmals schneller (minus 1,7 Prozent) als die Gruppe der Sieben (G7; minus 0,2 Prozent).

Angeführt wird die Reihe der Einzelstaaten von Australien, mit einem Minus von 7,2 Prozent. Deutschland mit Plus 2,9 Prozent rutscht ans Ende der Liste. Nur noch Brasilien hat 2013 prozentual mehr Kohlendioxid verursacht als im Jahr zuvor, nämlich plus 5,5 Prozent.

Außerdem gehe der weltweite Trend hin zu mehr Energieeffizienz und einem Wachstum bei erneuerbaren Energien; deren Anteil an der globalen Stromerzeugung liege bei aktuell 22 Prozent.

Daniel Zugehör
Keywords:
PWC | Pricewaterhouse Coopers | Klimawandel | Erderwärmung | CO2 | Kohlendioxid
Ressorts:
Governance | Markets

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